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PlastaPox UH

 

Die perfekte Haftbrücke zwischen Alt- und Neubeton / Estrich

Es gibt viele Gründe, die es notwendig machen, auf alten Beton oder Estrich eine neue Beton- oder Estrich- Schicht aufzubringen, die komplett oder teilweise dünn ausgezogen werden muss. Hierzu zählen nachträgliche Gefälle-Keile, die Reparatur von Schadstellen und Ausbrüchen, die Oberflächensanierung mit einem dünnen Verschleißschutzestrich usw. Auch Umbaumaßnahmen, bei denen eine Betonfläche durchbrochen und nachträglich mit Frischbeton ergänzt werden muss, zählen zu den Einsatzgebieten, die eine gute Haftbrücke benötigen.

PlastaPox UH löst dieses Problem in perfekter Weise. Verbindungen von Altbeton mit Neubeton erhalten durch die Verwendung von PlastaPox UH eine derart feste Verbindung, dass im Biegedruckversuch nicht die Klebestelle, sondern der Beton bricht. Das Gleiche gilt für dünne Estrich- und Betonschichten, die auf alten durchhydratisierten Beton oder Estrich aufgezogen werden, selbst wenn sie der hohen Rolldruckbelastung von Flurförderfahrzeugen mit harten Rädern oder Laufrollen ausgesetzt sind. Nachträglich zu erstellende Gefällekeile können praktisch bis auf null (ca.1,5-fache Kornstärke) ausgezogen werden ohne, dass die dünn auslaufende Estrichschicht abplatzt.

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Anwendungs-Beispiele

 

Reparatur von Oberflächen-Ausbrüchen

Die Reparatur von Oberflächenschäden zählt zu den häufigsten Anwendungen für PlastaPox UH. Schäden, wie im Bild 2 gezeigt, lassen sich mit einer Haftbrücke aus PlastaPox UH schnell, preiswert und dauerhaft reparieren. Nach der Entfernung loser Oberflächenbestandteile und einer eventuell notwendigen Reinigung (s. Verarbeitungsanleitung, Oberflächenvorbehandlung), wird PlastaPox UH auf die zu reparierende Stelle aufgetragen, sofort frisch in frisch der Reparatur- Mörtel (Estrich, Beton usw.) aufgelegt und wie üblich abgezogen, gerieben oder geglättet. Der verwendete Reparaturmörtel muss selbstverständlich hinsichtlich seiner Druckfestigkeit dem geforderten Bedarf genügen. Ungenügende Mörtelfestigkeit kann PlastaPox UH nicht ausgleichen.

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Fugen-Ausbrüche

Auch ausgebrochene Fugenkanten können auf ähnliche Weise repariert werden. Die Bilder 3 + 4 zeigen derartige Reparatur-Ausführungen. Besonders bei diesen Reparaturen ist auf eine ausreichende Festigkeit den Reparaturmörtels zu achten. Verstärkungsfasern (Glasfasern, Stahlfasern), die dem Mörtel zugemischt werden, helfen, Kantenabbrüche im neuen Mörtel zu verhindern.

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Nachträgliche Gefälle-Keile

Gefällelos verlegte Betonflächen oder Flächen mit ungenügendem Gefälle lassen sich mittels PlastaPox UH nachträglich einfach, problemlos und preiswert mit einem beliebigen Gefälle ausrüsten. Die Problemlösung ist ein nachträglich aufgezogener Gefälle-Keil aus Estrich, mit einer PlastaPox UH - Haftbrücke. Feinkörnige Estriche mit einem Korn von 0- 0,8mm können bis auf ca. 1mm Stärke ausgezogen werden ohne, dass die dünn auslaufende Estrichschicht abplatzt.

Wird wegen zu erwartender hoher Druckbelastung ein Estrich mit größerem Korn benötigt (z.B. 0- 8mm), dann reicht am Keil-Auslauf eine geringe Frästiefe von ca. 10 mm, die einfach und kostengünstig erstellt werden kann. Bild 5 zeigt die Variante 1 ohne Fräsung im Keilauslauf, Bild 6 stellt die Variante 2 mit gefräster Vertiefung im Keilauslauf dar, die auch bei groberem Korn eine millimetergenaue Anpassung an das gewünscht Niveau ermöglicht.

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Senken und Pfützen in Bodenplatten

In Nassbetrieben und bei Außenflächen sieht man immer wieder Betonbodenplatten mit geringem Gefälle, auf denen Wasserpfützen stehen. Gerade im Winter kann das auf Außenflächen durch Eisbildung hinderlich und auch gefährlich sein. Mit PlastaPox UH und einem feinkörnigen Ausgleich-Estrich lassen sich solche kleinen Fehler schnell und kostengünstig beseitigen.

 

Betonierte Rand-Aufkantungen

Oft werden Betonplatten mit erhöhten Betonrändern ohne Arbeitsfuge zwischen der Bodenplatte und der Aufkantung benötigt. Die herkömmliche Bauweise mit Fugenband oder Injektionsschlauch und nachträglicher Harzverpressung ist umständlich und aufwändig.

PlastaPox UH gestattet eine einfache, kostengünstige und sichere Erstellung eines Verbundbetons im Bereich der nachträglich betonierten Randerhöhung mit gleichzeitiger Dichtung gegen Wasser, Öle und sonstige Flüssigkeiten (Bild 7+8).

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Während Fugenbänder und Injektionsschläuche eine Mindesthöhe des Betonrandes von 15-20 cm benötigen, ist man bei der PlastaPox UH - Haftbrücke an keine Mindesthöhen gebunden. Man kann daher auch innerhalb großer Betonfelder oder im Bereich von Dehnfugen z.B. Aufkantungen in Form eines Keils ausbilden, die problemlos mit Gabelstaplern oder Palettenhubwagen überfahrbar sind. Auf diese Weise lassen sich sehr einfach Teilflächen absichern und zu einer „Wanne“ ausbilden, auf denen z.B. flüssige Chemikalien, Öle oder Treibstoffe umgefüllt werden und so gegen eventuell auslaufende Medien absichern (Bild 9+10).

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Abdichtung von „weißen“ Wannen

Wie bereits beschrieben kann PlastaPox UH die Fugenbänder oder Injektionsschläuche mit nachträglicher Harzinjektion ersetzen.

PlastaPox UH wird, wie im Bild 7 gezeigt, einfach als schmaler Streifen, der etwa die halbe Breite der geschalten Wandstärke haben sollte, von oben in die Schalung gegossen. Danach wird der Beton in die Schalung gefüllt. Da PlastaPox UH eine starke Klebkraft besitzt muss die Schalung gut mit Schälöl, Trennwachs oder einem anderen Trennmittel behandelt sein. Auf Schalplatten mittels doppelseitigem Teppichklebeband aufgeklebte PE- (Polyethylen-) Abdeckfolie ist z.B. ein gutes Trennmittel. Die betonierte Wand wird durch das PlastaPox UH kraftschlüssig und wasserdicht mit der Bodenplatte verklebt (Bild 8).

 

 

Wasserdichtes Setzen von Beton-Fertigteilen

PlastaPox UH ist auch ein hervorragendes Hilfsmittel beim wasserdichten Setzen von Beton-Fertigteilen.

Fertigteile mit Nut und Feder (Betonringe, Betonkästen usw.) werden so gesetzt, dass die Nut des Fertigteil nach oben zeigt. PlastaPox UH so hoch in die Nut gießen (ca. halbe Nuthöhe), dass die Feder des aufgesetzten Teils in das PlastaPox UH eintaucht (Bild 12). Hat das untere Fertigteil keinen anbetonierten Boden, dann sollte ein PlastaPox UH - Mörtel aus ca. 70% (weitgehend trockenem) Feinsand (Silbersand) und ca. 30% Plastapox UH hergestellt werden und im Wandbereich des zu setzenden Fertigteilsin ca. 1 cm dicker Schicht auf die Bodenplatte aufgebracht werden. Das Fertigteil wird in den frischen PlastaPox-Mörtel gesetzt und verklebt dicht mit der Bodenplatte. Aus Gründen der Materialersparnis kann dieser PlastaPox-Mörtel auch zur Füllung der Fertigteilnut verwendet werden.

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Kraftschlüssiger, wasserdichter Verbund bei mehrlagigen Betonierungen

Lassen sich Beton-Baukörper nicht in einem Guss erstellen, ergeben sich zwischen dem bereits erhärteten Beton und dem Frischbeton Ansatzstellen, die sogenannten Arbeitfugen, die sowohl statische Auswirkungen haben, als auch Dichtungsprobleme aufwerfen, falls die Arbeitsfuge im Druckwasserbereich liegt. Eine Haftbrücke aus PlastaPox UH verbindet den Altbeton mit dem Frischbeton kraftschlüssig und wasserdicht. Auch in diesem Fall wird das PlastaPox UH als dünne Lage -wie oben beschrieben- in die Schalung gegossen.

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